Die gebürtige Nürnbergerin Silke Johanna Fischer absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bevor sie sich für ihr Abitur und ein vorerst soziales Studium entschied. Nach längeren Tätigkeiten in der Altenpflege und niederschwelligen Drogenarbeit brachte sie ein aufregender Theaterabend auf die Spur des Theaterwesens. 

Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Isländisch an der FU und Humboldt Universität Berlin. Nebenher engagierte sie sich bei zahlreichen Bühnen und freien Projekten.

Sie inszenierte "Der Diener zweier Herren" (Carlo Goldoni) als Freilichtspektakel, "Hamletmaschine" (Heiner Müller) und "Die Shakespeare Sonette" als Lyric-Sound-Performances, "In 80 Tagen um die Welt" (nach Jules Verne) in eigener turbulenter Fassung.

Daraufhin folgte die Inzenierung des Preisträgers des 1. Chemnitzer Theaterpreises "Die Erben des Galilei" (Martin Bauch), die deutschsprachige Uraufführung von "Gegen die Liebe" (Esteve Soler), sowie "In Transit - Vom Ende der Kindheit" (Textbeitrag Nis-Momme Stockmann". Die Inzenierung "In Transit" wurde von der Berliner Jugendjury des Theaters an der Parkaue als "Bestes Gesamtkunstwerk" ausgezeichnet. 

Außerdem war sie Schauspieldozentin im Chemnitzer Schauspielstudio.

2015 inszenierte sie Heiner Müllers "Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei" auf der Großen Bühne des Chemnitzer Schauspielhauses, wo sie zum wiederholtem Male mit dem Bühnen- und Kostümbildner Stefan Morgenstern und dem Musiker Steffan Claußner zusammen arbeitete.

Seit Ende der Spielzeit 2014/15 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und ist auch als Sound-Designerin, Schlagzeugerin, Sängerin, Videokünstlerin, Schauspielerin und Bühnenbildnerin tätig.

 

Vita Silke J. Fischer, Mai 2017
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© Regisseurin Silke Johanna Fischer